Esslingen, 15.12.2020 Vom 12. September bis Mitte Dezember 2020 gaben Bio-Betriebe und Partner*innen des Ökolandbaus im Ländle Einblicke in ihre Arbeitsweise. Sie zeigten, wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Verbindung mit nachhaltigem Konsum funktioniert.

Was macht Bio-Lebensmittel besonders? Wo finden Verbraucher*innen Bio-Betriebe in ihrer Region? Und wie tragen Bio-Landwirt*innen durch ihre Arbeit aktiv zum Erhalt der Biodiversität bei? Antworten auf diese Fragen bekamen Teilnehmer*innen beim Besuch einer von knapp 120 Veranstaltungen der Öko-Aktionswochen 2020, an denen sich rund 60 Bio-Betriebe und viele weitere Akteure beteiligten.

Durch zahlreiche Veranstaltungen, wie Mitmachaktionen, Exkursionen, Führungen und Verkostungen wurde die Bedeutung der regionalen Lebensmittelerzeugung nach Bio-Richtlinien sowie deren Verarbeitung und Handel erlebbar gemacht. So lernten Besucher*innen im Rahmen der Öko-Aktionswochen beispielweise, wie man selbst Käse herstellt, was den saisonalen, regionalen und biologischen Einkauf besonders nachhaltig macht und wie frisch Geerntetes zu einem vollwertigen Bio-Menü verarbeitet werden kann.

Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau, freut sich über die erfolgreichen Öko-Aktionswochen und findet: „Mit dem bunten Strauß an Veranstaltungen, den die Öko-Aktionswochen – trotz Pandemie-Geschehen –  Interessierten geboten haben, konnte Besucher*innen Bio aus der Region schmackhaft gemacht werden. Die Aktionstage fungieren als Schaufenster in unseren Sektor, durch das Verbraucher*innen einen aussagekräftigen Gesamteindruck der Bio-Landwirtschaft- und Lebensmittelbranche im Ländle gewinnen.“

Neben Veranstaltungen wie Ernte-Mitmachaktionen oder Hofführungen, die in unmittelbarer Nähe zur Bio-Landwirtschaft auf den Betrieben stattgefunden haben, wurden Bio-Lebensmittel und ihre Produktion auch in urbanen Räumen einem interessierten Publikum nahegebracht: So fand beispielweise eine digitale Vernissage mit Bio-Weinverkostung statt, die Kunst- und Kulturinteressierten die Vorteile des Bio-Weinbaus schmackhaft machte: Ein branchenübergreifender Ansatz, der auch im Rahmen der Öko-Aktionswochen 2021 so fortgeführt werden soll.

Dazu Dr. Eichert: „Durch die breit angelegten Veranstaltungsformate, die die Organisierenden genutzt haben, konnten die positiven Auswirkungen der Öko-Landwirtschaft auf Klima und Umwelt der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wir sind zuversichtlich, dass diese Erfahrung Verbraucher*innen nachhaltig beeindrucken wird, so dass diese zukünftig mit ihrem Einkaufszettel für eine enkelgerechte Öko-Landwirtschaft der Zukunft Sorge tragen.“

Organisiert werden die Öko-Aktionswochen Baden-Württemberg von der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) Baden-Württemberg e.V. mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und richten sich an alle, die sich für ökologische Ernährung und eine nachhaltige Lebensweise interessieren.


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