Minister Bonde: „Öko-Betriebe im Land ergreifen zunehmend die Chance, ihre Biolebensmittel mit Regionalsiegel zu vermarkten“

„Die Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln steigt seit Jahren kontinuierlich an. Etwa 78 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg geben an, dass sie beim Kauf von Bioprodukten solche aus der Region bevorzugen. Der Landesregierung ist es ein Anliegen, unsere heimischen Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Marktchance im Biobereich ergreifen möchten, kraftvoll zu unterstützen. Dazu haben wir mit dem Aktionsplan ‚Bio aus Baden-Württemberg‘ ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) Früchte trägt und nun bereits 100 Öko-Betriebe das Biozeichen Baden-Württemberg nutzen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde am Donnerstag (19. September) anlässlich der Unterzeichnung des hundertsten Zeichennutzungsvertrages für das Bio-Zeichen Baden-Württemberg durch die Demeter-Gärtnerei von Woedtke. Der Gemüsebaubetrieb aus dem Rems-Murr-Kreis sei in diesem Jahr bereits der zwanzigste Erzeugungs- oder Verarbeitungsbetrieb im Lande, der sich neben der Öko-Kennzeichnung seiner Produkte bewusst für eine zusätzliche Regional-Kennzeichnung entschieden habe.

Landesweite Verkostungsaktionen
„Unter dem Motto „Bio aus Baden-Württemberg“ laden wir die Verbraucherinnen und Verbraucher vom 19. bis zum 28. September zu über 90 landesweiten Verkostungsaktionen im Naturkosthandel ein“, so Bonde. Die Verkostungen für Produkte mit dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg werde durch die speziell ausgebildeten Botschafterinnen für Agrarprodukte unterstützt. Damit solle im Sinne des Aktionsplanes „Bio aus Baden-Württemberg“ insbesondere das Angebot und die Vorteile regionaler, ökologisch erzeugter Produkte öffentlichkeitswirksam bekannt gemacht werden. „Verbraucherinnen und Verbraucher unterstützen mit ihrem Einkauf die regionale Wirtschaft und fördern aktiv den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg“, so Bonde abschließend.
Hintergrundinformation:
Grundanforderung an Produkte mit dem „Bio-Zeichen Baden-Württemberg“ ist die EG-Öko-Verordnung. Darüber hinaus müssen die Rohprodukte aus landwirtschaftlichen Betrieben kommen, die komplett auf die ökologische Produktion umgestellt haben. Außerdem sollen möglichst alle Betriebsmittel, wie beispielsweise das Tierfutter, aus Baden-Württemberg kommen.
Die Verkostungswochen sind eine Gemeinschaftsinitiative der AÖL e.V., der Marketing- und Absatzförderungsgesellschaft für Agrar- und Forstprodukte aus Baden-Württemberg mbH (MBW) und der Naturkost-Großhändlern Dennree, Bodan, Rinklin, Willmann und Weiling.

Mehr Infos unter www.schmeck-den-sueden.de/verkostungswochen.