PRESSE-ZUMELDUNG

Ergebnisse des heute vorgestellten Ökomonitoring-Berichts stellen gesundheitliche Vorteile einer ökologisch ausgerichteten Ernährung unter Beweis

Esslingen / Stuttgart, 16. Juni 2017. Im Rahmen der heutigen Landespressekonferenz stellte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk die aktuellen Zahlen und Erkenntnisse aus dem Ökomonitoring-Bericht 2016 vor. Mit dieser jährlich durch die Landesbehörden durchgeführten Untersuchung lassen sich erneut die gesundheitlichen Vorteile einer ökologisch ausgerichteten Ernährung unter Beweis stellen. Die Lebensmittelkontrolleure attestierten der untersuchten Bio-Ware erfreulicherweise weitestgehend Echtheit und Rückstandsfreiheit. Damit wird den Erwartungen der Verbraucher beim Kauf von Bio-Produkten Rechnung getragen. Öko-Lebensmittel halten, was sie versprechen, und rechtfertigen eindrücklich das ihnen von immer mehr Käufern entgegengebrachte hohe Vertrauen.

Mit dem seit 2002 jährlich durchgeführten Ökomonitoring verfügt Baden-Württemberg über eine deutschlandweit einmalige Untersuchung von Bio-Lebensmitteln, die eine wichtige Ergänzung der Öko-Kontrolle in den Betrieben vor Ort darstellt. „Die Ergebnisse des heute präsentierten Ökomonitorings machen erneut deutlich, dass die Verbraucher mit ihrer Wahl von Bio-Ware goldrichtig liegen. Der Kauf heimischer Bio-Produkte ist nicht nur ein Gewinn für die Natur und den Erhalt einer gesunden Lebensumwelt, sondern bedeutet auch ein Plus für die Lebensmittelqualität und damit für die eigene Gesundheit“, so Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer der AÖL, heute anlässlich der Veröffentlichung der Berichtsergebnisse.

Der Markt für ökologisch erzeugte Produkte verzeichnet seit über 15 Jahren jährlich zweistellige Zuwächse. Besonders erfreut zeigte sich Eichert darüber, dass neben dem erstaunlich konstanten Marktwachstum auch immer mehr Flächen im Südwesten auf Öko-Wirtschaftsweise umgestellt werden. „Das Bewusstsein für die Vorteile ökologischer Erzeugung und Ernährung nahm im eher städtisch geprägten Milieu seinen Anfang. Diese Entwicklung setzt sich derzeit in seiner ganzen Breite auch im ländlichen Raum fort. Momentan stellt täglich ein Landwirtschaftsbetrieb seine Produktion auf Bio um. Wir rechnen für die kommenden Jahre mit gleichbleibend hohen Umstellungszahlen. Immer mehr Bauernfamilien erkennen für sich, dass die Erzeugung von heimischem, authentischem Bio zum einen reelle Vermarktungs- und Absatzchancen bietet und zum anderen dem Erhalt einer enkelgerechten Form der Landbewirtschaftung dient“, so Eichert. Bio sei laut Eichert längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und stehe heute nicht mehr für Sozialromantik, sondern für Wirtschaftskraft und Zukunftsgerichtetheit. Der im Südwesten kontinuierlich wachsende Bio-Markt diene damit dem Erhalt vitaler ländlicher Räume.

 

Hintergrund AÖL: Die AÖL ist die gemeinsame Vertretung der ökologischen Anbauverbände in Baden-Württemberg. In dieser Funktion gestaltet die AÖL aktiv die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Land mit. Als Bindeglied zwischen Politik, Markt und Verbraucher befördert sie die Belange der Ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft durch ein aktives Tun. Gemeinsam mit staatlichen Einrichtungen und anderen berufsständigen Organisationen arbeitet sie die gesellschaftlich erwünschten Stärken von ökologisch erzeugten und verarbeiteten Produkten – im Besonderen von heimischer Öko-Verbandsware – im Interesse des Verbrauchers als Konsument wie als Steuerzahler heraus.

 


Ansprechpartnerin für Presseanfragen:

Imme Schäfer, Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg e.V. (AÖL e.V.), c/o Bioland Landesverband Baden-Württemberg e.V., Schelztorstr. 49, 73728 Esslingen; T. +49 711 550939-19, M. +49 151 17127729, E-Mail: imme.schaefer@bioland.de